Tagesbericht vom 9. Tag
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Wie jeden Tag, begann auch der letzte ganze Lagertag mit der Morgenwache am Lagerkreuz. Benjamin Walker erzählte uns in der morgendlichen Andacht etwas über den Psalm 150, der mit „Das große Halleluja“ überschrieben ist. Nach dem gewohnt wohlschmeckenden Frühstück ging es um 9:30 Uhr weiter mit Sing & Pray. Auf das restliche Vormittagsprogramm hatten sich alle Teilnehmer und Mitarbeiter schon tagelang gefreut, endlich war der große Moment gekommen: das Aufräumen des Zeltes und des Zeltplatzes stand auf dem Plan. Mit nicht zu übersehendem Enthusiasmus wurden die Feldbetten aus dem Zelt geräumt, die Matratzen ausgeklopft, das Zelt gekehrt und der Zeltplatz von Papierresten u.ä. gesäubert. Nach dem reichhaltigen Mittagessen gab es die Möglichkeit, E-Mails an die Daheimgebliebenen zu versenden oder sich am Kiosk für die Mittagspause mit Proviant zu versorgen. Auf dem Nachmittagsprogramm standen Interessensangebote wie Kletterwand, Kart fahren oder D-Ball. Unfertige Strandstühle oder Wengerträtschen konnten auch noch fertiggestellt werden. Nach dem Vespern (auch Abendbrot genannt) zahlte die Lagerbank den Teilnehmern das restliche Geld zurück und der Kiosk öffnete zum letzten Mal. Zwischen 19 Uhr und 19:30 Uhr begannen die ersten Mitarbeiter und Jungscharler mit der Aufschichtung des Holzes für das Lagerfeuer, das die ganze Nacht währen sollte. Gegen halb neun fanden sich dann alle in der Arena ein, um den letzten Abend am Lagerfeuer zu verbringen. Der Abend stand im Zeichen des Danks. Ruben, Joël, Hiram und Josua, die vier Jungs am Königshof Salomos, erkannten, daß sie Gott für so manches zu danken haben. Nachdem die Schauspieler unter großem Applaus ihren Auftritt beendet hatten, gab Rainer in einer großen Runde allen die Gelegenheit, Dank zu sagen: für das tolle Lager, das gute Wetter, das MA-Team, die Zeltgruppe, die Küchenmannschaft, für Gottes Gegenwart als himmlischer Vater. Um ca. 22.00 war der Abend offiziell beendet, für die meisten begann wie gewohnt die Nachtruhe. Die 13- oder 14-jährigen, die zum letzten Mal auf dem Kapf teilnehmen konnten, durften je nach Belieben den Abend am Lagerfeuer ausklingen lassen und nicht wenige nahmen die Gelegenheit wahr, in der Arena zu übernachten.

Autor: David Kästle
Datum: 11.08.2001