Tag 3 - Sonntag, 28.7.

Gottesdienst, Formel 1 schauen und selber fahren

Und Gott ruhte von seinen Werken am siebten Tage.

(„Tag Nr. 3“ bezieht sich auf die Nummerierung der Kapf-Tage. Die Schöpfungs-Tage-Nummern weichen davon ab.)

- Ein Rückblick -

Und Gott ruhte von seinen Werken am siebten Tage. – Der Kapf allerdings sah am Sonntag fast genauso aus wie an den anderen Tagen. Kein Wunder – schließlich ist ja in den Ferien jeder Tag Sonntag :-).

Wann ist eigentlich Sonntag? Wenn ich nicht arbeiten brauche? Diese Frage warf Ingo auf, der die Predigt hielt. Unterstützt wurde er bei seinen Überlegungen durch einige Pharisäer, die gerade des Weges kamen, und durch Jesus. Dieser nahm sich die Freiheit heraus, am Sabbat (oder Sonntag) einen Kranken zu heilen.
Ergebnis des Nachdenkens: Gott gönnt uns Ruhe – am Sonntag. Und Jesus nimmt sich Zeit für uns. Wir haben die Gelegenheit, uns Zeit für ihn zu nehmen. Das ist Sonntag.

Es ist Sommer ...
Um am Sonntagmorgen außer dem Herzen auch das Gehör zu erfreuen, verteilte Ingo einen musikalischen Ohrwurm: Es ist Sommer ...

Es ist Sommer,
egal ob man schwitzt oder friert.
Sommer ist, was in deinem Kopf passiert.
Es ist Sommer,
ich hab das klar gemacht.
Sommer ist, wenn man trotzdem lacht.

Soweit der Kehrvers. Den vollständigen Text samt Melodie lassen Sie sich (oder Ihr Euch) am besten von Kapf-Kindern beibringen.

Formel 1 – Hockenheim
Der programmliche Höhepunkt des Tages war das 24-Runden-Rennen. Der Auftakt: eine Fernsehübertragung des Rennens auf dem Hockenheim-Ring. Beinahe zeitgleich fand das Kart-Rennen auf dem Kapf statt. Lesen Sie hierzu den Bericht unseres Berichterstatters Jonathan Sommer, den er wie folgt mitteilt:

Am warmen Sonntagnachmittag machte man die Wagen für das 24-Runden-Rennen startklar. Für Sicherheit wurde gesorgt. Bei der Box durfte man z. B. nicht die gelbe Linie überfahren. Zuerst starteten Zelt 1, 2 und 3, dann 4, 5 und 6, dann 7, 8 und 9. Danach 10, 11 und 12, 13, 14 und 15 und schließlich 16, 17 und 18. Wie beim echten Rennen wurde auf Frühstart geachtet. Wer einen Frühstart gemacht hatte, durfte aus der zweiten Startreihe starten. Nach einer scharfen Kurve kam die Boxen-Gasse. Man benützte sie für die Zehn-Sekunden-Strafe und für den Fahrer-Wechsel. Wenn man in die Boxen-Gasse hineinkam, musste man vor der gelben Linie stehen bleiben. Dann durfte der Fahrerwechsel beginnen.

Beim Herausfahren muss man auf die Seitenlinien achten. Wer diese Linie überfuhr, musste mit einer 10-Sekunden-Strafe rechnen. Am Ende dieses Gruppen-Rennens kam der Sieger weiter. Von diesen Siegern wurde dann wieder ein Sieger ermittelt. Im Finale traten Zelt 13 und Zelt 2 gegeneinander an. Schließlich gewann Zelt 13 mit einer Runde Vorsprung.

(von unserem Korrespondenten Jonathan Sommer) .
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Soweit der Bericht unseres Korrespondenten. .
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Nach dem Hockenheim-Ring zogen sich die einzelnen Zelte an irgendeinen Platz des Geländes zurück. Die Gruppen wurden mit Wassermelonen bestückt und spielten Vier-gewinnt, kletterten oder machten anderweitig das Gelände unsicher. .
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Raumanzug.
Später Abend in der Arena. Völlige Dunkelheit. Plötzlich taucht eine helle Gestalt mit Helm auf. Am Helm zwei helle Lichter. .
Es handelte sich um den Stargast des Abends, Astronaut Benjamin. Er berichtete über seinen Beruf, über die Vorraussetzung dafür und über die Größe der Schöpfung. .
Bemerkenswert waren die Diskussionen der Zuschauhörer: Während sich einige einfach über die beiden Mac-Lights freuten, die links und rechts des Helmes funkelten, staunten ein paar ältere Jungen über den Raumanzug: „Das ist ein richtiger Raumanzug.“ Ein jüngeres Kind war sich sogar (fast) sicher: „Der Astronaut ist echt.“ .
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Gute Nacht.
Der Astronaut verschwand wieder und der Tag war um. Kinder und Mitarbeiter bewegten sich in Richtung Zelt, um sich für den nächsten Tag auszuruhen. .
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Und Gott ruhte von seinen Werken am siebten Tage.

Autor: Karsten Spilling
Datum: 28.07.2002

Fahrerwechsel
Die Sieger
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