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Hike-Berichte

Hikebericht von Zelt 2

Das Ziel von Zelt 2 war eine Wiese bei Spielberg (Karte)

Wir liefen um ca. 16.15 Uhr, also als letztes Zelt los. Unser Schlachtruf zum Start war etwas planlos, da wir zuerst nicht wußten, was wir schreien sollten. Wir hatten beschlossen, statt einen bestimmten Zielort auszusuchen, an jeder Kreuzung die Richtung „auszuwürfeln“. Dazu hatte unser Mitarbeiter Philipp zwei Würfel präpariert: Auf dem ersten Würfel waren neben den Richtungsangaben links, rechts und geradeaus auch eine Fläche mit „Pause“, „Far Far Away“ und einem Kompass bedruckt. Bei „Far Far Away“ wurde eine Linie zwischen unserer aktuellen Position und dem Kapf auf der Karte gezogen. Wir liefen dann in der Verlängerung dieser Linie einfach querfeldein weiter. Der Kompass war das Zeichen für den Einsatz des zweiten Würfels. Auf dem waren in 60er Schritten Gradzahlen abgedruckt und gaben somit unsere nächste Laufrichtung

Wir würfelten uns zuerst zum Tartanplatz und dann wieder zum Lagerkreuz zurück. Wir dachten, es ginge so weiter, aber wir kamen schließlich durch das Naturschutzgebiet. Wir überquerten ein Bächle und gingen in Egenhausen relativ schnell durch das ziemlich tückische Neubaugebiet, in dem wir uns etwas im Kreis bewegten. Dann kamen wir ziemlich weit vom Sendeturm auf dem Kapf weg. Ein paar von uns wollten zu den „Royal Rangers“. Als wir an einem geeigneten Übernachtungsplatz angekommen waren, sahen wir einen alten Mann und einen Indianer mit seinen zwei lustigen kleinen Kindern. Noah, der größere der beiden, „schoss“ uns mit seinem Gewehr (einem Stock) ab.

Als wir uns auf der Wiese eingerichtet hatten und ein Feuer machten, um zu grillen, pinkelte plötzlich eine Katze auf Philipps Isomatte, die er nur von Markus Rentschler ausgeliehen hatte. Danach machten wir ihr das Leben schwer, indem wir sie mit Äpfeln abwarfen. Basti wollte sie beschützen, aber ohne Erfolg, weil wir ihn dann auch abwarfen. Danach grillten wir die Würstchen, aßen sie, erzählten uns Witze und schliefen dann ein.

Am Morgen bekamen wir frische Milch und aßen unsere Brote mit Philadelphia und Nutella, packten dann und liefen los. Auf dem Heimweg liefen wir quer durch die Landschaft und am Fuße des Kapfs machten wir eine Wasserschlacht mit den Trinkvorräten, die wir nicht den Berg hinauftragen wollten. Schließlich trafen wir kurz vor dem Kapf auf die Jungscharler aus Zelt 3.



Zelt 2

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