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Von den eigenen Brüdern verkauft

Nach einer Weile kamen Kaufleute mit Kamelen vorbei. Da schlug Juda, einer der Brüder, vor: 'Jetzt weiß ich, was wir machen. Wir verkaufen Josef an die Kaufleute. Dann müssen wir ihn nicht töten und sind ihn dennoch für immer los.'
Gesagt, getan! Sie zogen Josef aus dem Brunnen und verkauften ihn als Sklaven an die Kaufleute. Zwanzig Silberstücke handelten sie für ihn ein. Ruben aber war nicht dabei, als die Brüder Josef verkauften. Als er am Abend zum Brunnen kam, hörte er, was geschehen war. '0 weh!', rief er entsetzt. 'Wenn das unser Vater hört!'
Aber auch dafür wussten die anderen Rat. Sie holten einen Ziegenbock von der Herde und schlachteten ihn. Dann nahmen sie Josefs Kleid, tauchten es in das Blut und übergaben es einem Knecht. 'Lauf schnell zu unserem Vater!', befahlen sie dem Knecht. 'Und gib ihm dieses Kleid! Sag ihm: Wir haben es gefunden.' Da lief der Knecht zu Jakob, gab ihm das Kleid und erzählte ihm alles, was die Brüder gesagt hatten.
Als aber Jakob das Kleid sah, zerriss er sein Gewand, weinte und schrie: 'Josef ist tot! Josef ist tot! Ein wildes Tier hat ihn gefressen.' Und niemand konnte ihn trösten.

Vgl. 1. Mose 37, 25b-36

Quelle überwiegend: Neukirchener Kinder-Bibel v. Irmgard Weth, Kalenderverlag des Erziehungsvereins Neukirchen-Vluyn
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